Risikomanagement: Risiken kennen, bevor sie zum Problem werden
Jedes Unternehmen geht Risiken ein. Das ist normal und oft auch notwendig. Die Frage ist, ob diese Risiken bekannt sind, bewertet wurden und klare Maßnahmen existieren, um damit umzugehen. In der Praxis fehlt genau das häufig: kein strukturierter Überblick, keine klaren Verantwortlichkeiten, keine definierten Maßnahmen. Genau hier setzen wir an.
Warum das wichtig ist
Risiken entstehen überall. Operative Störungen, finanzielle Schwankungen, rechtliche Anforderungen, Cyberangriffe, Reputationsschäden. Viele davon lassen sich nicht vollständig vermeiden, wohl aber steuern. Wer Risiken frühzeitig erkennt und bewertet, kann gezielt gegensteuern anstatt im Nachhinein zu reagieren. Hinzu kommen wachsende regulatorische Anforderungen, die ein nachweisbares Risikomanagement zunehmend voraussetzen.
Was wir tun
Wir starten mit einer Bestandsaufnahme. Welche Risiken sind für Ihr Unternehmen relevant? Was ist bereits vorhanden? Wo fehlen Strukturen? Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein Risikomanagementsystem, das zu Ihrer Organisation passt.
Bei der Umsetzung begleiten wir Sie durch alle relevanten Schritte:
- Identifikation und Bewertung relevanter Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung
- Entwicklung eines Risikokatalogs als strukturierte Grundlage für die laufende Steuerung
- Gestaltung effizienter Prozesse und Integration in bestehende Geschäftsprozesse
- Definition von Maßnahmen zur Risikobehandlung und klaren Verantwortlichkeiten
- Schulung Ihrer Mitarbeitenden im Umgang mit dem System
Dabei decken wir die gesamte Bandbreite relevanter Risikofelder ab: operative Risiken, finanzielle Risiken, strategische Risiken, rechtliche und Compliance-Risiken, Reputationsrisiken sowie Cyber- und IT-Risiken.
Nach der Einführung
Ein Risikomanagementsystem ist kein Projekt, das nach der Einführung abgeschlossen ist. Risiken verändern sich, neue entstehen, andere verlieren an Bedeutung. Wir unterstützen Sie bei der regelmäßigen Überprüfung und Aktualisierung des Systems, damit es dauerhaft seinen Zweck erfüllt.
Das Ergebnis
Sie haben einen strukturierten Überblick über die Risiken Ihres Unternehmens. Verantwortlichkeiten sind klar geregelt, Maßnahmen definiert und dokumentiert. Ihr Unternehmen ist in der Lage, auf Veränderungen frühzeitig zu reagieren anstatt von ihnen überrascht zu werden. Gegenüber Geschäftspartnern, Investoren und Behörden können Sie ein funktionierendes Risikomanagement nachweisen.
Sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir die passende Lösung.
Häufig gestellte Fragen
Wie läuft eine Risikomanagement-Beratung ab?
Wir starten mit einem kostenlosen Erstgespräch, in dem wir den Reifegrad Ihres Risikomanagements und Ihren konkreten Bedarf erfassen. Darauf folgt eine gemeinsame Scope-Definition, die Risikoidentifikation in Workshops und die Bewertung nach konsistenten Kriterien. Abschließend entwickeln wir Behandlungspläne und begleiten die Umsetzung bis zur laufenden Review-Phase.
Worin unterscheiden sich Risikoanalyse, Risikobewertung und Risikomanagement?
Die Risikoanalyse erfasst und untersucht einzelne Risiken hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung. Die Risikobewertung priorisiert diese Risiken anhand definierter Kriterien und legt fest, welche sofortiges Handeln erfordern. Risikomanagement ist der übergeordnete Gesamtprozess, der Analyse und Bewertung einbettet und um Risikobehandlung, Überwachung und kontinuierliche Verbesserung ergänzt.
Was beinhaltet ISO 31000?
ISO 31000:2018 definiert Grundsätze, einen Rahmen und einen Prozess für Risikomanagement. Der Prozess umfasst die Festlegung des Kontexts, die Risikoidentifikation, -analyse, -bewertung und -behandlung sowie fortlaufende Überwachung und Kommunikation. Anders als ISO 27001 ist ISO 31000 nicht zertifizierbar, dient aber als methodische Grundlage für Risikomanagement in jeder Organisation.
Wie hängt Risikomanagement mit ISO 27001 zusammen?
ISO 27001 verlangt in den Kapiteln 6.1.2 und 8.2 einen risikobasierten Ansatz. Die ISMS-Risikoanalyse identifiziert Informationssicherheitsrisiken und bestimmt geeignete Kontrollen. ISO 31000 liefert die übergeordnete Methodik dafür. Unternehmen, die ein ISMS aufbauen, profitieren erheblich von einem bereits vorhandenen, strukturierten Risikomanagement.
Was ist der Unterschied zwischen Risikomanagement und Compliance?
Compliance konzentriert sich auf die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften. Risikomanagement umfasst alle Arten von Unternehmensrisiken, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Compliance-Risiken. Beide Disziplinen ergänzen sich: Compliance-Risiken sind eine Teilmenge des gesamten Unternehmensrisikos, und wirksames Compliance-Management basiert auf einer strukturierten Risikoanalyse.
Welche Methoden nutzen Sie zur Risikobewertung?
In der Praxis arbeiten wir meist mit der Risikomatrix, die Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung gegenüberstellt, sowie mit Szenarioanalysen für komplexere Fragestellungen. Für quantitative Bewertungen stehen weitere Verfahren zur Verfügung, die Wahl hängt vom Risikotyp und der verfügbaren Datenbasis ab. ISO 31010 liefert den Katalog anerkannter Risikobewertungstechniken, aus dem wir passend zu Ihrem Reifegrad auswählen.
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